Autor:
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Datum:
 16.10.2021

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Neues

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Wahlen mit der Blockchain-Technik?

Im November 2020 gingen in den Vereinigten Staaten die Präsidentschaftswahlen über die Bühne. Schon lange vorher wurde auf die potenziellen Gefahren zu Wahlbetrug hingewiesen und ganz konkrete Probleme benannt.

In der Tat wurde von Wahlbeobachter mit vielen Hinweisen und Indizien zu haarsträubende systematischer Wahlbetrug aufmerksam gemacht. Nicht Grundlos also, hat Präsident Trump denn auch schwere Wahlbetrugsvorwürfe geäussert.

Alles unbegründete Vorwürfe und Lügen, wie es uns die hiesigen Leitmedien via Atlantik-Brücke weis machen wollen. Desinformationen dieser Art sind aber so unhaltbar, wie der Wahlbetrugsvorwurf unbegründet sein soll. Man müsste denken, dass hiesige Leitmedien nicht mehr selber recherchieren, wollen oder dürfen.

Ein Wahlbetrug ist bislang nicht beweisen, richtig. Wer sich aber die Mühe macht und die Vorwürfe mal etwas ernsthafter angeht, kann die Vorwürfe nicht mehr einfache so in den Wind schlagen. Es sind eine Reihe ernstzunehmender Anomalien aufgetaucht, die einer Erklärung bedürfen. Es gibt stichhaltige Beweise für Wahlbetrug in Michigan, und auch in Wisconsin wurden verdächtige Vorgänge beobachtet.
Es ist egal, ob man Trump liebt oder ihn hasst, das ist hier nicht das Thema. Wenn eine Gruppe von Eigeninteressen getriebenen Oligarchen den demokratischen Prozess unterläuft, ist das unter keinen Umständen hinnehmbar.

Und wer jetzt glaubt, die installierten Oligarchen in US-Behörden würden nicht aktiv und bewusst ein ganzes Volk zu täuschen getrauen, hat wohl Pearl Harbor, Schweinebucht, Kennedy, Vietnam, Brutkastenlüge, Giftgasbehauptung Irak, 9/11 usw. usw. bereits wieder vergessen. Jede einzelne Volkstäuschung, allesamt mit verehrenden folgen, wurden – teils erst Jahrzehnte später - auch als solche überführt.

Ein weiterer unrühmlicher Akt in diesem Wahltheater. Schon vor den Wahlen war bekannt, - dass auch bei dessen erfolgreicher Wahl - die erste Amtsperiode nicht mit Biden als Präsident beendet werden wird. Und das ist jetzt mitnichten die Aussage eines Orakels.
Unbestritten ist, massiver Wahlbetrug ist an unzähligen Stellen möglich. Und dass gewisse Kräfte auch tatsächlich dazu gewillt sind, sollte inzwischen genauso allen klar sein.

Soweit zu real existierenden Problemen bei Wahlen.

Kann die Blockchain eine Lösung gegen Wahlbetrug sein?

"Grundsätzlich kann Blockchain eine Möglichkeit bieten, dass Wähler zuverlässig und sicher zur Wahl registriert werden. Und einen Mechanismus bieten, um zu beweisen, dass jemand das Recht hat, zu wählen", so Daniel Hardman, der Chefarchitekt und Leiter der Sicherheitsinformationsabteilung bei der selbstsouveränen Identitätslösung Evernym gegenüber Cointelegraph.

Das ist sicher richtig. Eine zuverlässige Wählerregistrierung ist von grosser Wichtigkeit. Tatsächlich aber nicht die Stelle, wo der Betrug am gefährlichsten wäre.
Ja, es ist bekannt, dass «120-Jährige» in unterschiedlichen Bundestaaten Ihre Stimmen mehrfach abgegeben haben. Wahlbetrug dieser Art ist tatsächlich nicht erst seit den letzten Wahlen beobachtet worden. Das Schöne hier, Betrugsversuche dieser Art können aufgedeckt werden, wenn auch mit viel Aufwand.
Ja, Wahlberechtigungen müssen immer spezifisch dem Wähler zugewiesen werden. Auch bei Wahlen mit der Blockchain. Diese Zuweisung kann bislang nur bedingt mit der Blockchain-Technik abgewickelt werden.

Wesentlich schwieriger wird es mit Softwaresystemen, wenn der interne Zugang nur wenigen Protagonisten vorbehalten bleibt. Manipulationen, ohne Zugang, sind so von aussen fast unmögliche zu entdecken. Wenn z. B., wie bei diesen Wahlen geschehen, im Zählverlauf der abgebenden Stimmen, über Nacht gewaltige Sprünge zu beobachten sind, ist das in Real zwar höchst unwahrscheinlich, aber halt nicht gänzlich auszuschliessen. Wenn dann aber diese Sprünge auch noch einseitig und allesamt zu Gunsten eines Kandidaten zugeteilt werden, darf ein Wahlbetrugsvorwurf sicherlich nicht einfach als «unbegründet» abgetan werden und müsste sehr ernst genommen werden.
Dermassen plumpe Fälschungen findet man eigentlich nur dort, wo sich die Betrüger recht sicher sein können.


Hier kann eine dezentrale transparente Blockchain als Wahlsysteme tatsächlich gute Dienste leisten. Mit Betonung auf, kann!
Immer wieder wird eine Blockchain, wie sie dem Bitcoin zugrunde liegt, als Lösung herangezogen. Mit dezentral, transparent und sicher, werden durchaus gewichtige und berechtigte Argumente angeführt.
Doch in einer Demokratie ist es auch unabdingbar, dass Wahlen anonym abgehalten werden können. Da ist ein voll transparentes Ledger an sich, gerade nicht wirklich förderlich.

An dieser Stelle wird oft von Firmen und anderen Institutionen, «gefährliche Blockchain Lösungen» proprietärer Natur vorgeschlagen. Das gefährliche daran, Intransparente Skripte, zentral geführte Ledger. Und nicht immer liegt nur ein vielversprechendes Business-Modell als Motivation dahinter. Private Blockchain können also per se nicht die Lösung sein. Denn überall wo manipuliert werden kann, wird früher oder später auch manipuliert.
Mit Garantie!

Skript-Eigenschaften

Für ein sicheres Wahlsystem müssen also Blockchain mit einer Qualität wie von Bitcoin herangezogen werden. Bedeutet, absolut unabhängig, öffentlich zugänglich, weltweit verteilte Ledger bzw. Nodes, open source usw.
Blockchain mit diesen wichtigen Eigenschaften sind, insbesondere was die tatsächliche Unabhängigkeit betrifft, äusserst selten. Aber mit Bitcoin und Infinity-Economics sind bewährte nativ Blockchain tatsächlich schon länger auf dem Markt. Bei Infinity-Economics ist sogar ein fertiges Voting System, nativ mit eingebunden.

Wichtig ist, dass keine Partei so ein Voting-Skript manipulieren bzw. manipulieren lassen kann. Zudem sollten solche Skripte natürlich nicht nur national und schon gar nicht nur regional laufen. Die Nodes müssen weltweit dezentral verteilt und bei nur geringfügigen Veränderungen am Skript sofort vom Netz ausgeschlossen werden.
Open Source bringt die Sicherheit eines integren Skriptes mit. Eine Überprüfung muss bis zur letzten Zeile und zu jeder Zeit gewährleistet sein.

Das Voting-System, als nativ eingebaute Feature, ermöglicht die Anonyme Abstimmung, verhindert eine doppelte Stimmabgabe und überprüft die Wahlberechtigung. Open Source garantiert, dass das Voting tatsächlich genau so arbeitet wie es vorgesehen wurde.

Umso mehr Features in einer Blockchain mit eingebunden sind, umso breiter wird die Blockchain auch ausserhalb des Voting-System genutzt. Umso mehr Benutzer umso mehr Nodes umso sicherer wird das ganze System.


Die Blockchain kann am Wahlprozedere (noch) nicht einen ganzen Workflow abdecken. Die Zuteilung der Wahlberechtigung z. B., muss noch immer ähnlich wie bei herkömmlichen Systemen auch, zugeteilt werden. Die Sicherheit reduziert sich mit der Einbindung der Blockchain natürlich nicht, verbessert aber auch nicht die Qualität, wie man es von einer nativ Blockchain erwarten könnte.

Anders sieht es beim eigentlichen Votum in der Blockchain aus. Da gibt es bislang nichts, was einer nativen Blockchain, nur annähernd die Stange halten könnte.


Fazit

Ein Voting System mittels nativ Blockchain kann die Sicherheit im Vergleich zu den heutigen Systemen, tatsächlich enorm erhöhen. Die notwendigen Bedingungen tatsächlich eingehalten, vorausgesetzt.

Die viel wichtigere Frage, ist diese Sicherheit auch von allen politischen Protagonisten tatsächlich erwünscht. Wer die letzten Präsidentschaftswahlen so Revue passieren lässt, muss wohl genau hier das dickste Fragezeichen setzen. 


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