Neujahrsvorsätze scheitern selten an Dir
Jedes Jahr dasselbe Spiel. Neues Jahr, neue Vorsätze. Mehr Zeit, bessere Gewohnheiten, weniger Chaos. Und jedes Jahr merkt man: Der Vorsatz war gut gemeint, aber irgendwie zu gross, zu plötzlich, zu fremd.
Nicht weil Du es nicht ernst meinst. Sondern weil echte Veränderung nicht funktioniert, wenn sie sich wie ein Befehl anfühlt – selbst dann nicht, wenn man ihn sich selber gibt.
Ein guter Vorsatz ist kein Neustart. Er ist eine Entscheidung.
Reset klingt verlockend – funktioniert aber selten
„Reset“ klingt nach Erleichterung. Alles auf Anfang, alles neu, Fehler gelöscht. Aber Hand aufs Herz: Wann hat ein kompletter Neustart je funktioniert – bei Menschen oder bei Systemen?
Reset blendet aus, was da ist. Erfahrungen, Strukturen, Lernprozesse. Und genau deshalb fühlt sich dieses Wort oft falsch an. Zu gross. Zu abstrakt. Zu sehr nach jemandem, der den Knopf drückt und erwartet, dass alle mitmachen.
IE 2.0 ist genau das nicht. Kein Reset. Kein Rettungsplan. Kein grosses Versprechen, dass ab jetzt alles besser wird.
IE 2.0 als persönlicher Vorsatz
Man kann IE 2.0 viel nüchterner – und ehrlicher – sehen: als Vorsatz.
Nicht als Pflicht, sondern als bewusste Entscheidung.
Der Vorsatz, IE nicht einfach laufen zu lassen.
Der Vorsatz, sich klarer dazu zu bekennen.
Der Vorsatz, mehr daraus zu machen – gemeinsam, aber freiwillig.
So wie bei einem guten Neujahrsvorsatz geht es nicht um Perfektion. Es geht darum zu sagen: Ich will mich einbringen. Ich will verstehen. Ich will mitgestalten, wo es Sinn macht.
Warum Freiwilligkeit den Unterschied macht
Alles, was dauerhaft trägt, basiert auf Freiwilligkeit. Nicht auf Zwang, nicht auf Regeln von oben. Sondern darauf, dass Menschen Verantwortung übernehmen wollen – nicht müssen.
DAO-Strukturen leben genau davon. Du bist nicht Teil davon, weil Du es sollst. Sondern weil Du es willst. Entscheidungen entstehen nicht durch Anordnung, sondern durch Diskussion und Abstimmung. Langsamer, ja. Aber ehrlicher.
IE 2.0 folgt diesem Prinzip. Es ist kein fertiges Konstrukt, sondern ein offener Prozess. Du kannst Dich einbringen, Dinge hinterfragen, Vorschläge machen – oder auch einfach beobachten. Alles davon ist legitim.
Kein Heilsversprechen – aber ein Raum
IE 2.0 verspricht Dir nichts. Keine Sicherheit, keinen schnellen Erfolg, keine einfache Lösung. Und genau das macht es glaubwürdig.
Es ist ein Raum. Für Ideen. Für Innovation. Für gemeinsames Lernen. Für Verantwortung, die nicht delegiert wird.
Wenn Du diskutieren willst, findest Du andere, die mitdenken – zum Beispiel über ieCommunity.net.
Aktuell läuft noch die Abstimmung zu IE 2.0. Hierzu der Abstimmungsbeschrieb mit Hintergründen.
Wenn Dich die technische Seite interessiert, kannst Du Dich auf infinity-economics.io vertiefen. Nicht als Anleitung, sondern als Grundlage.
Vielleicht ist das der eigentliche Neujahrsvorsatz
Vielleicht braucht es gar keinen grossen Neustart.
Vielleicht reicht dieser eine, ruhige Vorsatz:
Ich entscheide mich bewusst für IE.
Nicht blind. Nicht unkritisch.
Aber mit dem Willen, mehr daraus zu machen.
IE 2.0 ist kein Reset-Knopf.
Es ist dieser Vorsatz – und alles, was wir daraus machen.

